Reisen ins All / Reisen in den Weltraum - Ein Milliarden Business nähert sich der Umlaufbahn

 

 

Baustart für den SpacePort von Virgin Galactic: Auf diesen Tag haben viele Weltraumfans lange gewartet, nach mehrmaligem Verschieben ist es am 19. Juni so weit: Um 11 Uhr Ortszeit startet der offizielle Baubeginn des in der Wüste New Mexicos gelegenen Spaceport America, dem weltweit ersten kommerziellen Flughafen für Raumschiffe. Nach den Plänen von Sir Norman Foster entsteht hier ein futuristisches Terminal, von dem ab dem kommenden Jahr an Weltraumtouristen für vergleichsweise günstige 200 000 Dollar – etwa 130 000 Euro – in den Weltraum abheben können.

Mai 2009: erfolgreicher erster Test für das SpaceShip Two Virgin Galactic hat heute bekanntgegeben, dass der Hybridmotor von SpaceShipTwo erfolgreich für ca. 30 Sekunden getestet worden ist. Der Hybridmotor arbeitet mit Lachgas als Oxidator und ist der größte seiner Art. In den nächsten Wochen sollen weitere Tests über längere Brenndauern folgen. Virgin Galactic hat die amerikanische Firma Scaled Composites mit der Entwicklung des Raumschiffs SpaceShipTwo und des Trägerflugzeugs WhiteKnightTwo beauftragt.Flüge ins All:

Ein neues Kapitel der Menschheit wartet über unseren Köpfen. Jawohl "Im All" – www.TravelToTheMoon.org  nennt ihnen aktuelle Fakten zum Thema "Flüge ins All" oder anders gesagt, Daten und Fakten zum bevorstehenden "Weltraumtourismus“ mit einer Space Shuttle.

Kommerzielle Flüge mit einem Space Shuttle ins All, der jüngst sogenannte Weltraumtourismus steht in wenigen Jahren gegen entsprechendes Kleingeld der wohlhabenden Klientel zur Verfügung. Die ersten Tickets für Flüge ins All sind schon verkauft. Eine Reihe potenter Milliardäre liefern sich derzeit ein Wettrennen, um den Tourismus im All. Die Pläne,  Tickets ganz konkret in weniger als 10 Jahren für bereits 20.000 Dollar anzubieten, sind schon in Planung.

Die ersten Touristen im All: Der US Amerikaner Dennis Tito war vom 28. April bis 6. Mai 2001 der erste Tourist im All, das heißt, er hat seinen Weltraumflug zur ISS selbst bezahlt im folgte: Mark Shuttleworth. Abflug am 25. April 2002, Gregory Olson. Abflug am 1. Oktober 2004 Anousheh Ansari. Abflug am 18. September 2006, Charles Simony, Abflug am 7. April 2007.

Bislang waren weniger als 500 NASA Ingenieure, Wissenschaftler und Raumfahrtpiloten in den letzten 3 Jahrzehnten im All.  Das soll sich nun bald schon ändern. Geschäftstüchtige, wohlhabende Freaks positionieren Ihre Startrampen für die Lustreisen ins All:

Die bekannt verdächtigen unter den „Millionaires Space Cowboys“ sind derzeit: allesamt gemeinsam, besessen und vermögend..Richard Branson – selbsternannter Abenteurer und Milliardär.  Vermögen: cirka 3 Mrd. Dollar.  Nicht nur bekannt als der Gründer von „Virgin Atlantic, .. Records,  .. Mobile, …..“ sondern auch durch seine Erdumrundungen im Heißluftballon.   Mit seiner Firma Virgin Galactic http://www.virgingalactic.com/ hat er sich das Ziel gesetzt, zur ersten Airline des Weltalls zu werden. Seiner Website zufolge ist der erste Jungfernflug bereits für das Jahr 2009 geplant. Innerhalb von 10 Jahren geht die Planung von cirka 50.000 potenten und willigen Passagieren aus.  Ticketpreise sollen ab 200.000 Dollar beginnen.. Stardesigner Philippe Starck ist bereits beauftragt, das Innenleben der Maschinen von Virgin Galactic zu gestalten. Ja und angeblich sind laut Website bereits die 100 ersten Tickets erfolgreich verkauft. Den exklusiven Zuschlag für die Vermarktung der Tickets in Deutschland hat der Luxusreiseanbieter Designreisen München erhalten. Anfangs sind wöchentliche Trips ins All im zweiten Jahr dann schon tägliche Trips ins All geplant. Im Ticketpreis inklusive ein dreitägiges Training inklusive Unterbringung am Startplatz Kalifornien. Jeff Bezos – Internet Pioneer der ersten Monate und Gründer von Amazon.com Vermögen: cirka 4.5 Mrd. Dollar. Glaubt man seiner offiziellen Webseite, hat Jeff Bezos immerhin schon die ersten Testflüge bis auf 100 Meter Höhe absolviert. http://public.blueorigin.com/index.html - Blue Origin, vermutlich abgeleitet vom vom blauen all, hat bereits eine Webseite mit Bilder seiner Raumkapsel.  Weitere Informationen finden sich auch hier: http://www.space.com/missionlaunches/050701_bezos_plans.html Burt Rutan – Visionär und Tüftler – Luftfahrtingenieur mit einer Reihe von Erfindungen. Er ist der, der das erste Flugzeug entworfen hat, welches ohne Tankstopp die Welt umrundete und noch viele weitere Fluggeschosse  wie die Kampf Drohne oder „Do it Yourself Flugzeugbausätze erfunden hat.  Interessantes über Ihn findet man auch schon bei Wikipedia. http://en.wikipedia.org/wiki/Burt_Rutan . Rutan ist zugleich der Partner von Richard Branson, welcher ebenfalls an Spaceship beteiligt ist.  Spaceship hat den Auftrag die ersten 12 Raumschiffe für Virgin Galactic zu bauen. Spaceship hat sich das Ziel gesetzt,  zum Boing oder Airbus nicht des Luftraums, sondern des Weltraums zu werden. Elon Musk: einer der Gründer von Paypal  und nun Weltraumunternehmer verbreitet Space – Optimismus.  SpaceX, http://www.spacex.com/ das Raumfahrt-Start-up des Ex-Internet-Unternehmers will hoch hinaus. Mit seiner komplett neu entwickelten Raketen-Linie "Falcon" soll die Firma möglichst bald großen Raumfahrtkonzernen Konkurrenz machen und Satelliten in den Weltraum schießen – unter anderem für die US-Regierung. Immerhin bereits 250 Millionen Dollar hat der Freak investiert um Top Personal von Boing und aus dem Silicon Valley anzustellen. Vor kurzem hat er sogar einen 278 Millionen Dollar Vertrag mit der NASA Geschlossen. John Carmack – gründer der Firma ID Software, der jüngste unter den Space Cowboys mit Jahrgang 1970 wurde Multimillionär als Computer Spiel Designer und Erfinder der ComputerBlockbuster “Doom” und “Quake”. Er arbeitet ebenfalls an der Jagd nach virtuellen Alliens.  http://armadilloaerospace.com/n.x/johnc/Recent%20Updates – interessantes bietet auch sein Wikipedia Eintrag:  http://en.wikipedia.org/wiki/John_Carmack James Benson – Computergenie und Millionär der mit seinem Suchprogramm Compusearch reich geworden ist. Er ist der Gründer von Space Dev. In 2020 will er  mit seinen Raumbegleitern, welche Platz für sechs Personen bieten sollen,  die Asteroiden umrunden. Die Roadmap auf seiner Website berichtet von einer Tourism Space Station welche bis spätestens 2015 ihren Betrieb im All aufgenommen haben soll.http://www.spacedev.com/newsite/templates/subpage3.php?pid=164 – viele weitere Details auf der sehr auskunftsfreudigen Website. Der erste Weltraumbahnhof: Der erste private Weltraumbahnhof wird gerade in New Mexico errichtet. Spaceport America ist der geplante Name. 31 Millionen Dollar ist es der Firma Virgin Galactic wert. Damit die betuchten Weltraumfans sich hier angemessen empfangen fühlen, wurde sogar Stararchitekt Norman Forster (Reichtagskuppel in Berlin, Millenium Bridge in London) engagiert. 2010 soll hier der erste Privatshuttle starten können. Neben Trainingszentren zur Vorbereitung auf die Schwerelosigkeit bietet der Space Bahnhof riesiege Lagerhallen für Shuttles und ist mit umweltfreundlichen Energiesystemen ausgestattet. Und hier ein Blick in die nicht offizielle vorläufige Passagierliste: Michael Blum – geboren in Hongkong jedoch mit deutschen Wurzeln und Gründer von Paypal. Banker und Gründer von Repulse Bay. Ein Hedgefonds der Risiko Kapital für Richards Bransons Raumfahrt-Visionen einsammelt. http://www.repulsebaycapital.com/contact.html. Vieles darüber auch in einem Beitrag zu finden, der in der FTD erschienen ist: http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/170166.html Auch Dr. Jürgen Todenhöfer vom Münchner Burda Verlag ist angeglich auf der Passagierliste, so ist der Presse zu entnehmen. Weitere interessante Links: The X Prize Foundation – vergibt 10 Mio Etat an den Gewinner zum Thema zukunftsweisender, komplizierter und bahnbrechender Entwicklungen in Sachen Andockmanöver in der Schwerelosigkeit : http://newsblaze.com/story/2007052404000800001.mwir/newsblaze/AERODEFN/Aerospace-and-Defense.htmlInteressante Fragen zu diesem Thema: - Wie reagiert die Atmosphäre,  wenn plötzlich nun nicht nur 50 Raketen im Jahr ins All düsen,  sondern vielleicht schon 5.000 ? - Wie muss man sich „Sex im All“ vorstellen –unkomplizierte Andockmanöver in der Schwerelosigkeit? - Im All gibt es keine Eigentumsrechte – first come, first serve. Wo starten die Privatflüge ins All bzw. wo ist der erste Weltraumbahnhof ? - Weitere Fragen und Antworten zum Thema Astronomie & Raumfahrt auf Yahoo! Clever:   http://fon.gs/traveltothemoon

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